Willkommen auf unserem Blog!

Hier berichten die Nürnberger Fotografen über aktuelle Erlebnisse bei Aufträgen, Dinge die uns beschäftigen, Kunden und sonstige Ereignisse. Auch finden Sie hier neue Bilder, die wir im Auftrag unserer Kunden angefertigt haben. Weitere, umfangreiche Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter www.steffenriese.de!


Posts mit dem Label Afghanistan werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Afghanistan werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 19. Dezember 2011

Frohe Weihnachten und ein gesundes, erfolgreiches neues Jahr!


 

Weihnachten steht wieder vor der Tür. Ein paar wenige Tage der Erholung sind gekommen und wir schließen unsere Türen, um nach diesem erfolgreichen Jahr neue Energie zu tanken.

Wir bedanken uns daher bei all unseren Kunden, Freunden und Partner für die tolle Zeit in 2011 und wünschen

Frohe Weihnachten, erholsame und besinnliche Feiertage sowie ein gesundes, erfolgreiches neues Jahr.

Auch dieses Jahr haben wir übrigens wieder auf Weihnachtskarten und Geschenke verzichtet und eine großzügige Spende der Kinderhilfe Afghanistan zukommen lassen.

Ab dem 22. Dezember sind wir im Urlaub, allerdings sporadisch per Email erreichbar.

Wie gewohnt, folgt aber noch der Jahresrückblick. Vielleicht aber dieses Mal erst Anfang 2012! Bis dahin.... alles Gute!

Hanna, Amo und Steffen
mit den Empfangsdamen Pebbles und Little-One


Bild: Nürnberger Christkindlesmarkt / Archivaufnahmen von 2010 für die Nürnberger Congress- und Trourismuszentrale / Copyright: Steffen Oliver Riese / Alle Rechte vorbehalten

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Kurztrip nach Afghanistan


Steffen war im September für ein paar Tage nach Afghanistan geflogen. Die Band VANDES wurde eingeladen, in Mazar-i Scharif und in Kunduz vor den deutschen und ISAF Truppen 2 Konzerte zu spielen und da sollte der Nürnberger Fotograf mit.

Um es gleich vorweg zu nehmen... leider mussten beide Konzerte abgesagt werden, da aufgrund der Ermordung des ehemaligen Präsidenten Staatstrauer herrschte. Natürlich eine große Enttäuschung für die Band und alle Mitgereisten, sicherlich aber auch eine verständliche Entscheidung des Kommandeurs.

Ein paar Einrücke gab es aber doch, die wir gerne teilen möchten.

Eingeflogen wurden wir alle über Köln mit einer Bundeswehrmaschine. Erstes Zwischenziel war Termez (Usbekistan), wo die Band eine kurze Nacht verbrachte um dann mit einer Transall nach Mazar-i Scharif zu fliegen. Steffen hatte leider bis Ankunft dort absolutes Verbot zu fotografieren erhalten, und so entstanden die ersten Aufnahmen auch erst nach der Ankunft in Kunduz, wo die Band das erste Konzert geben sollte.


Nach dem Soundcheck war dann ein bisschen Zeit, sich im Camp ein wenig umzusehen und Steffen hatte - mit ein paar Ausnahmen - freie Hand, was die Motive angingen.


So boten sich natürlich die amerikanischen Black Hawks an, die in Kunduz stationiert sind.


Interessanter, aber leider selten anzutreffen, waren lokale Hilfskräfte, die im Camp arbeiteten und sich sogar freuten, wenn sie fotografiert wurden.


 Der ADAC ist übrigens auch vor Ort - derartige Schilder waren überall im Camp zu sehen.


Ein junger afghanischer Zuhörer, der beim Soundcheck sich sehr über die Abwechslung freute.


Kurz vor der Abreise zurück nach Mazar-i Scharif dann noch ein Gruppenfoto mit allen Beteiligten und dem Betreuungsoffizier, den die Bundeswehr uns zur Verfügung gestellt hatte.


Dieser hatte sich, während der gesamten Dauer liebevoll um uns gekümmert. Lieben Dank nochmals dafür, Stev!


Angekommen am Flughafen von Kunduz, machte der Gitarrist Günes gleich Bekanntschaft mit einem älteren Afghanen, der ebenfalls wie Onkel Güni, an Krücken lief.


So sieht es übrigens in einer Transall aus - bequem ist was anderes, dafür sind die Flugmanöver aber umso spannender, denn die Pilot haben es i.d.R. eilig und "prügeln" die Maschinen regelrecht runter. Sehr interessant.


Zurück nach Deutschland führte die Reise dann nicht über Termez sondern über Duschanbe (Tadschikistan). Auf dem Foto oben steht Steffen mit dem Kugie, dem Bassisten der Band, auf dem Rollfeld des Militärflughafen. Im Hintergrund wird gerade unser Gepäck in einen "unserer" 3 Container verladen, die dann in den Airbus Richtung Köln verfrachtet wurde.


Dies ist übrigens der Tower - alles ein bisschen anderes da unten.


Zurück ging es dann auch nicht mit der Bundeswehr, sondern mit dem französischen Militär.

Das war es dann auch schon. Auch wenn die Enttäuschung, dass man vor Ort nicht spielen konnte, sicherlich nicht zu leugnen ist, so war es für alle Beteiligten ein spannender, interessanter Trip, den wohl keiner der Mitgereisten je vergessen wird.

Weitere Bilder finden Sie bei Interesse übrigens auf der Facebookseite von Steffen Oliver Riese!