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Hier berichten die Nürnberger Fotografen über aktuelle Erlebnisse bei Aufträgen, Dinge die uns beschäftigen, Kunden und sonstige Ereignisse. Auch finden Sie hier neue Bilder, die wir im Auftrag unserer Kunden angefertigt haben. Weitere, umfangreiche Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter www.steffenriese.de!


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Montag, 12. Juli 2010

Pyraser Classic Rock Festival 2010



Hanna und Steffen durften zum 2. Mal in Pyras (unweit südlich von Nürnberg) das PyraserClassic Rock Festival fotografisch begleiten. Nachdem das Event in 2009 zum ersten Mal gemeinsam vom Concertbüro-Franken und der Landbrauerei Pyraser veranstaltet wurde, sind wir von Anfang an mit dabei und haben uns nach den positiven Erfahrungen aus dem letzten Jahr sehr über die erneute Buchung gefreut.

Das Festival unterscheidet sich deutlich zu den Festivals, die wir sonst begleiten. Das Publikum ist deutlich älter, wir kennen i.d.R. keine einzige Band und auf keinem anderem Festival wird aus unserer Sicht so großen Wert auf das Wohlergehen der Gäste gelegt - Man(n) und Frau sind ja im Durchschnitt sicherlich Mitte 40 bis Anfang 50 ;-)

Spaß beiseite. Das Essen ist hervorragend und zu humanen Preisen erhältlich. Zwar gibt es auch eine leckere Bratwurst, ebenso sind aber auch Flammkuchen, Hähnchen, Braten und viele andere lokale Köstlichkeiten verfügbar. Parallel wird auf kurze Wartezeiten in den Gastronomiebereichen geachtet.

Zu Trinken gibt es logischer Weise bei einer Brauerei ausreichend. Das Pyraser Bier ist überregional bekannt und beliebt. (und schmeck Steffen bestens ;-)
Auf dem Festival werden dann sogar kleine 10l Fässer verkauft, die sehr gerne angenommen werden (und für uns immer wieder schöne Aufnahmen bedeuten). Damit aber noch nicht genug - es gibt parallel eine Weinstube und dieses Jahr erstmals eine Cocktailbar.

Die sonst üblichen Dixi-Klos sucht man vergeblich. Die fest installierten Sanitärräume sind penibel sauber und selbst an einen Wickelraum wurde gedacht. Aber auch die größeren Kleinen kommen auf ihr Kosten. Im hinteren Bereich des Geländes ist ein Bierkastenlabyrinth aufgebaut (beliebt auch bei den richtig Großen), es ist ein Spielplatz vorhanden und auch ein Wasserkanal - der wurde bei den Temperaturen am Samstag dann auch dankend angenommen.


Heiß war es - fast zu heiß. Schon am Vormittag hatten wir über 30 Grad und es wurde nicht besser. Für Hanna und Steffen wurde der Tag somit nicht einfacher. Die Stimmung der Gäste hingegen war dennoch sehr gut und die Umsätze an den Getränkeausschänken sicherlich ebenso. Steffen trank bis zu 2l Apfelsaftschorle in der Stunde, um der Hitze Herr zu werden.

Zum Glück war der Konzertbereich in einer großen Scheune und daher überdacht. Gut... heiß war es auch hier aber zumindest prallte die Sonne nicht.

Auf der recht großen Bühne fand dann das eigentliche Spektakel statt. Bands wie Barclay James Harvest, Slade, Roger Chapman und Wishbone Ash waren gekommen und sorgten für Stimmung.

Wie schon angedeutet, ist die Musik nichts für uns bzw. kannten wir keinen der Künstler namentlich. Wie aber auch schon im Vorjahr, kennt man dann doch das eine oder andere Lied. Toll war aber, wie die teils doch schon recht älteren Herren und Damen auf der Bühne gerockt haben. Highlight von Steffen, der die gesamten Konzertfotos an dem Tag machte, war Slade.


Selten, dass eine Band so viel auf der Bühne gibt. Die Herrschaften spaßten auf der Bühne, schmissen Posen und zogen so das Publikum in ihren Bann. Logisch, dass es dann für einen Fotografen dankbare Moment gibt, die auch dann schön anzusehen sind, wenn man mit der Band nicht viel anfangen kann.

Der Gitarrist von Roger Chapman zog sich dann auf der Bühne noch eine Schnittwunde zu und blutete recht stark an der Hand. Dieser spielte dann aber einfach weiter, hielt die Hand noch in die Kamera und wollte sich noch nicht einmal verarzten lassen sondern blieb einfach auf der Bühne und spielte weiter. Aber anscheinend sah es auch schlimmer aus, als es letztendlich war.


Als Headliner stand Barclay James Harvest auf der Bühne und sorgte für ein sehr harmonisches Ende und jubelndes Publikum sowohl in als auch vor der Scheune, wo mittlerweile an ein Durchkommen nicht mehr zu denken war.


Alles in Allem ein sehr gelungenes Festival. Die Resonanz im Gästebuch auf der Festivalseite zeigt, dass die Veranstalter ein tolles Event durchgeführt haben, dass mit Sicherheit auch in den kommenden Jahren viele zufrieden Gäste haben wird.


Eindrücke in Form von Bildern rund um das Festival sind auch schon online und können in der Fotogallerie der Internetseite betrachtet werden. Viel Spaß dabei und schöne Erinnerung wünschen die Zwei mit den Kameras in der Hand.

Mittwoch, 24. Juni 2009

Burg Abenberg Open Air - Silbermond und weitere Highlights für Steffen


Steffen wurde kurzfristig vom Veranstalter, dem Concertbüro Franken, auch für das Burg Abenberg Open Air 2009 gebucht. Das Feuertanz Festival, welches direkt im Anschluss ebenfalls auf der Burg Abenberg stattfand, war schon länger im voraus geplant. Eine feine Sache.

Los ging es mit Hubert von Goisern am Mittwoch. Steffen begleitete den kompletten Auftritt fotografisch. War eine tolle Sache und die Musik und der Auftritt wurden sehr gut vom Publikum angenommen. Bilder konnten sich auch sehen lassen und neben dem Gitaristen der Band, der unbedingt die Bilder haben wollte, meldete sich das Management auch gleich noch und veröffentlichte Bilder auf der Webseite des Musiker.

Donnerstag waren dann die Altrocker auf der Burg geladen. Bonfire spielte als Vorband - dann stand Foreigner auf der Bühne. Abermals war das Konzert sehr gut besucht, das Publikum gut gemischt und die Stimmung bestens. Allerdings stellte sich das Management dann quer und alle Herrschaften mit Kamera - aussnahmslos - mußten das Konzertgelände verlassen.

Sicherlich ist es normal, dass man nur die ersten 3 Lieder aus dem Fotograben fotografieren darf. Doch hat sonst Steffen als Veranstaltungsfotograf hier ein paar Sonderrechte und darf das gesamte Konzert über Bilder machen. In diesem Fall aber wie gesagt nicht, und so ging es dafür umso früher wieder zurück nach Nürnberg. Auch nicht schlecht
Am letzten Tag des Burg Abenberg Festivals warten die eigentlichen Highlights.

Zum Einen hatte Silbermond sich eine weitere Vorband aus der Region gewünscht und die Band Vandes auserkoren. Und die sind ja mittlerweile enge Freunde von uns. Wir haben die Fotos in der aktuellen EP gemacht und die Jungs schon ein paar Mal live fotografiert. Die Freude, bei Silbermodn aus Vorband zu spielen, war daher nicht nur bei den 4 Herren um den Frontman Jan van der Holst sehr groß, sondern auch bei uns.

Steffen schulg auf der Burg auf, als Silbermond noch beim Soundcheck war. Leider setzte teils heftiger Regen ein und somit fielen Impressionen, die noch fotografiert werden sollten, leider flach und die Zeit wurde mit Warten verbracht.

Dafür durfte dann Steffen aber dem Soundcheck von Vandes miterleben - das erste Highlight des Abends.

Es ist schwer zu beschreiben, wenn man völlig alleine auf einem riesigen Gelände steht, wo in Kürze ca. 3.500 Besucher erwartet werden, und in voller Lautstärke Vandes auf die Ohren bekommt. Ein "die-spielen-nur-für-mich-Gefühl" ist da noch deutliche Untertreibung. Es war der Hammer.

Kurz später mußte Steffen dann aber noch zum Tour Manager von Silbermond bzgl. der Klärung, was, wie lange und wo fotografiert werden darf. Der freundliche Lutz Sauerbier drückte nach kurzer Versicherung unsererseits, dass kein Schandluder mit den Bildern betrieben wird ,Steffen einen "All-Access" Paß in die Hand und dann ging es auch schon los.

An dieser Stelle einen kurze Zwischengeschichte...

Wir bekommen des Öfteren Kommentare zu hören wie "wow, auf wieviele Konzerte ihr kostenlos gehen könnte..." oder " den/die hast Du schon getroffen" usw. Gut... das mit dem Treffen der vielen Leute, Stars und Sternchen ist wirklich eine feine Sache. Nicht weil die nun "berühmt" sind, sondern eher, weil es der Job nunmal mitbringt, dass man auf viele verschiedene Menschen trifft.

Das mit den kostenlosen Konzerten, stellt sich aber in der Realität dann doch ein bisschen nüchterner da, als es sich vielleicht anhört.

Wie schon erwähnt, dürfen generell nur die ersten 3 Lieder fotografiert werden. Dann ist Schluß mit der eigentlichen Arbeit. Nun könnte man theoretisch sicherlich sich das restliche Konzert in Ruhe anhören und vor Ort bleiben. Allerdings müssen die entstandenen Bilder meistens noch am gleichen Abend fertig gemacht werden und daher ist i.d.R. nach 3 Liedern auch der Heimweg an der Tagesordnung, denn der Computer wartet.

Während den 3 Liedern allerdings, ist man aber so unter Adrenalin und Konzentration, dass man von dem was sich auf der Bühne abspielt oder welches Lied gerade gespielt wird, sowieso nichts mitbekommt. Das ist bei Fußballspielen, Pressekonferenzen, Vorträgen etc. genau das Gleiche. Also ja,.... man ist dabei... bekommt aber nicht wirklich was mit. Nun aber wieder zurück zu dem eigentlichen Thema.

Vandes stand als erste Band auf der Bühne und die haben das super gemacht. Vor rund 3.500 Besuchern sorgte die Truppe für positive Stimmung, die Songs wurden angehört, es war lauter Applaus zu hören und Jan hatte zwischen den Songs auch noch einen lustigen Spruch auf den Lippen. Dickes Lob dafür. Das war Highlight Nr. 2 des Tages.


Es folgte eine weitere Band und dann stand Silbermond auf der Bühne und der Graben war voll mit Fotografen. Steffen, der es ja nun nicht mehr eilig hatte und die 3 Lieder-Begrenzung umschifft hatte, konnte "gemütlich" aus dem Publikum fotografieren, machte sich auf, um auf die Burgmauer zu klettern und ging erst dann in den Graben, als dieser nur noch von den Securities besucht war.

Die Bilder sind klasse geworden. Das ist auch recht verständlich, da natürlich mehr Zeit, mehr Momente und eine super Band zugegen war, und Stefanie Kloß mächtig Gas gab. Es war ihr und den 3 Jungs sichtlich anzumerken, dass sie das Publikum und die geniale Atmosphäre auf der Burg genoss und alles gab.


So machte sie sich dann auch die Mühe, und tauchte für 2 Lieder mitten im Konzertgelände mit dem Gitaristen spontan auf und spielte die Songs für die Menschen der hinteren Reihen aus dem abgesperrenten "Front of House" (FoH) Bereich, in der die PA und die Lichttechnik untergebrach sind.


Damit aber noch nicht genug. Ein paar Lieder, mittlerweile wieder zurück auf der Bühne, entschied sich die Sängerin doch, sich nochmals zum FoH aufzumachen - dieses Mal aber nicht zu Fuß. Stagediving war angesagt. Hut ab...


Nach 2 Zugaben, stand das letzte Lied auf dem Plan - "Das Beste". Und nachdem auch dieses Lied vorbei und die Menge immer noch tobte, Stefanie vorne auf der Bühne stand und sichtlich den unaufhaltsamen Jubel genoss und dann nochmals eine Strophe sang.... da war dann das 3. Highlight gekommen.


Steffen bekam eine Gänsehaut.
Klingt banal? Ist es nicht!

Wie schon oben geschrieben... was vor einem beim fotografieren abläuft, bekommt man i.d.R. nicht mit. Aber einen solchen Moment, wenn eine Sängerin auf der Bühne steht, inne hält, den Jubel genießt und dieser Moment sogar bei dem Fotografen ankommt... das ist etwas, was nicht alle Tage passiert.


Festival neigte sich dann dem Ende zu, Steffen ruhte sich erstmal aus, machte sich auf zum Backstagebereich, traf wieder auf die Band, die vor dem Eingang eifrig Autogramme.

Im Backstagebereich war dann auch Vandes zu Gegen, es wurde das eine oder andere Bierchen getrunken, Stefanie zu dem genialen Auftritt gratuliert, als sie zu der Runde dazu sties und so neigte sich ein unvergesslicher Tage dem Ende zu. Fast....

Ein "Highlight" sollte noch kommen.

Am Folgetag stand ja das Feuertanz Festival auf der Burg an, dass Steffen ebenfalls fotografieren musste. Der Veranstalter hatte daher ein Zimmer zum übernachten reserviert.

So gegen 3:00 morgen machte sich Steffen dann mit Guido vom Concertbüro auf den Weg zu der nächtlichen Bleibe, öffnete die Zimmertür und schon schoss vor Schreck jemand anderes aus dem Bett hoch... irgendwie war das Zimmer doppelt vergeben worden. Na klasse... das nachts um die Uhrzeit!

Also wieder zurück zur Burg, Guido machte sich freundlicher Weise ebenfalls die Mühe und wir traffen zum Glück auf den Pächter der Burg, Christian Schneider. Leider waren alle Zimmer belegt - Schock zunächst.... dann kurze Gedenkpause (man bedenke die Uhrzeit) und kurz später lag Steffen dann bei Christians jüngster Tochter in dessen Privatwohnung im Bett (die Tochter, das sei an der Stelle noch gesagt, schlief mit Freundinnen sowieso schon im Wohnzimmer). Das letzte Highlight... wie sich ganz liebe Menschen doch bemühen eine Lösung zu finden, wenn es darum geht jemanden zu helfen. Ein ganz herzlichen Dank dafür!

Genug Highlights für ein Tag, der mir sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird. Schön wars!