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Hier berichten die Nürnberger Fotografen über aktuelle Erlebnisse bei Aufträgen, Dinge die uns beschäftigen, Kunden und sonstige Ereignisse. Auch finden Sie hier neue Bilder, die wir im Auftrag unserer Kunden angefertigt haben. Weitere, umfangreiche Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter www.steffenriese.de!


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Donnerstag, 5. Februar 2015

Ab auf den Flutlichtmast für Hitradio N1

Flutlichtmast die Zweite!

Eigentlich hatte sich Steffen bereits nach dem ersten Mal geschworen, nie wieder auf einen Flutlichtmast im Frankenstadion zu steigen. Schon damals waren die 60 Höhenmeter an einer Leiter in völliger Enge, aber mit einem Fotorucksack vor dem Bauch, eine Tortur. Dann kam aber alles wieder anders.

Hitradio N1 sucht aktuell den mutigsten Franken. Zu gewinnen gibt es unter 5 Kandidaten einen Toyota Aygo von der Frankengarage.

Kandidat Mesut, als erster Teilnehmer, musste dafür einen Scheinwerfer an einem Flutlichtmast im Stadion putzen. Ohne Bilder wäre das natürlich ein bisschen langweilig und so musste Steffen - wer hätte es gedacht - erneut auf einen Mast.



Selbst für trainierte Personen ist das kein Kinderspiel. Für Leute mit Platzangst oder Höhenangst, ein völlig undenkbares Unterfangen. Dort aber noch mit Kameraausrüstung (auch wenn auf das Nötigste reduziert) hoch zu klettern, ist wirklich heftig (und verlief auch dieses Mal nicht ganz ohne Blessuren).

Oben in 60 Meter Höhe angekommen, steht man auf einem Metallgitter und kann wunderbar durch dieses, auf das Geschehen am Boden kucken... wenn man die Luke dorthin aufbekommt.

Nachdem Steffen als Erster auf den Mast musste, waren 2 Versuche nötig, denn mit dem Fotorucksack vor dem Bauch, war das Öffnen unmöglich. Also wieder zum nächsten Sicherheitsgitter runter, Rucksack abstellen, hoch, Luke öffnen, wieder runter, Rucksack holen, wieder hoch und dann der Ausstieg, der auch beim 2. Mal überwältigt.



Oben angekommen ist der Ausblick über Nürnberg ein Traum - auch bei einer Kälte von -2 Grad und einem ordentlichen Wind. Die Strapazen sind (zunächst) vergessen.



Kandidat Mesut kam einige Minuten später oben an, putzte brav und souverän einen Scheinwerfer während der Kameramann und Steffen fleißig Bilder machten. Kurze Verschnaufpause... und dann ging es wieder runter, wobei der Abstieg fast noch heftiger war, als der Aufstieg.

Hitradio N1 war sehr happy mit den Bildern. Mesut hat hoffentlich ein schönes Andenken und Fotos, von seiner tollen Aktion, die wohl sonst nur ganz wenige Menschen ermöglicht werden.

Wir sind für fast alle Schandtaten bereit und versuchen stets unsere Kunden mit den Bildern zu beliefern, die sie sich wünschen. Wir würden uns aber nun doch sehr freuen, wenn wir das Thema Flutlichtmast nun endgültig abhaken könnten :-)

PS: Die Bilder sind zum Teil mit einer GoPro entstanden. Die Qualität möge man uns daher bitte nachsehen. Für Filme ist das kleine Ding wirklich gut,... zum fotografieren aber nur bedingt geeignet.

Ein Video von der Aktion ist hier zu finden:

Donnerstag, 21. Juni 2007

"Dann steigen wir mal auf den Flutlichtmast...."


Es kommt ab und an mal vor, dass trotz Vorbereitungen Dinge mal so nicht klappen, wie sie klappen sollten. In diesem Fall war das aber auch gut so.

Die Betreibergesellschaft des easyCredit Stadion hatte Steffen zu dem größten Konzert des Jahres in dem ehemaligen Frankenstadion gebucht. Allerdings platzte die Akkreditierung (also die offizielle Erlaubnis, dass eigentliche Konzertgeschehen aus dem Fotografengraben heraus zu fotografieren). Der Veranstalter und der überaus liebenswürdige Verantwortliche hätten sich einen Zahn aus der Krone gebrochen denn ein Fotograf mehr - na das ging ja nun mal gleich gar nicht.

Egal... Steffen war ja nun schon vor Ort. Was tun mit der frei gewordenen Zeit...

Als die Frage aufkam, ob wir mal auf den Flutlichtmast wollen, und ob Steffen denn körperlich fit wäre, wurde das zunächst als Witz aufgefasst. War es aber nicht.

Nun sollte erwähnt sein, dass jeder der 4 Masten 60m hoch ist und von innen über eine Aluleiter bestiegen werden muss, und oben (der Mast wird logischerweise nach oben hin immer dünner) verdammt eng wird.
Und schon ging es los. Der technische Leiter des Station packte sich Steffen und schon waren die Beiden im südwestlichen Mast verschwunden. Steffen mit Fotorucksack, in dem die nötigste Ausrüstung verstaut war, vorne am Bauch, hatte dann doch entsprechende Mühe, heil und lebendig oben anzukommen (ganz im Gegensatz zu Holger Ludwig).

Nach einigen Minuten (und Pausen) oben angekommen, war die Mühe aber ganz schnell vergessen. Ein Wahnsinns Ausblick bot den Beiden über das Stadion hin zum Reichstagsgelände, Nürnberger Burg und Business Tower.

Leider war kein Stativ zur Hand. Alle Bilder wurden freihand gemacht und sind daher sicherlich zu toppen. Wann ist noch nicht klar; klar ist aber, dass Steffen nach der Aktion nochmal da hoch will - und dann mit Stativ. Nur wer das da hoch bringen soll ist noch unklar. Amory hat nämlich Höhenangst.